Ausstellungen + Events

Lily Baldwin

Projektionen

Zwischen GinSinn

und Unsinn

Tote Tauben Turteltauben

Kunstansage

Support Your Local culture

thank you for sharing

AUSSTELLUNGEN

thank you for sharing

8. Sept - 1. Okt 2017

Zwischen GinSinn

und Unsinn

22. Apr 2016

Support your local culture

14. Juli 2017

Projektionen

12.-18. Sept 2015

Kunstansage

30. Mai 2017

Lily Baldwin

22.-26. Apr 2014

Tote Tauben Turteltauben

10.-18. Sept 2017

9. September - 1. Oktober 2017

 

Durch die Nutzung von Apps, Messenger und Plattformen, wie Facebook und Instagram, hinterlassen wir - freiwillig - eine endlose Spur an Daten. Informationen über uns und unser Leben können so gesammelt, ausgewertet und verkauft werden. Spätestens seit dem NSA-Skandal muss uns klar sein, wie weit staatliche Kontrolle, Überwachung und kommerzielles Interesse in die Privatsphäre eines jeden eingreift. Oder sind wir uns des Ausmaßes doch nicht bewusst? Denn bisher regte sich wenig öffentlicher Protest. Staatliche Überwachung wird von vielen gar gefördert und mit dem Schlagwort „Sicherheit“ gerechtfertigt.

Fühlen wir uns vielleicht gar nicht so sehr in unserer persönlichen Freiheit beschränkt oder ist digitale Abstinenz einfach keine Option mehr? Können wir überhaupt erkennen, ab wann die Überwachung nicht mehr zum Schutz oder Komfort dient, sondern zur Bedrohung wird?

 

Die Ausstellung zeigt künstlerische Positionen unterschiedlicher Medien, die sich mit der Problematik und den Dimensionen unseres digitalen Lifestyles sowie digitaler Überwachung beschäftigen. Dabei werfen sie die Frage nach der Eigenverantwortung des Einzelnen auf.

By using apps, messenger and platforms such as Facebook and Instagram, we’re leaving an endless trace of data. That way information about us and our life can get collected, analysed and sold. Not only since the NSA scandal it became obvious how deep governmental control and surveillance are invading one's private sphere. But it looks like we’re still not aware of its dimension, since it provoked few public upheaval. Governmental surveillance is even actively demanded by parts of the population and justified by the catchphrase “security”. Is this because we don’t feel restricted in our personal space and have “nothing to hide” or is digital abstinence simply not an option anymore?

Can we even recognize when surveillance is not only for or our protection and comfort but becomes a threat.

 

The exhibition shows artistic positions of different medium which address the difficulty and dimension of our digital lifestyle such as digital surveillance. At that they also bring the question of everybody's personal responsibility.

Programm

8. September

19 Uhr Vernissage mit DJ Skain

 

17. September

16 Uhr Kuratorinnenführung

17 Uhr Kurzfilm „Die Beobachtung“, Regie: Roman Gonther

18 Uhr Workshop „KILLYOURPHONE“, Nähe eine eigene funksignalblockierende Handytasche, Teilnahme kostelos

 

24. September

16 Uhr Kuratorinnenführung

17 Uhr Kurzfilm „Die Beobachtung“, Regie: Roman Gonther

18 Uhr Gespräch mit Marcus Groß zu Big Data im Wahlkampf

 

30. September

16 Uhr Kuratorinnenführung

17 Uhr Dokumentation „Nothing to Hide“, Regie: Marc Meillassoux und Mihaela Gladovic

19 Uhr Finissage

gefördert von | supported by

Soziale Stadt Berlin -

Berliner Quartiersmanagement

14. Juli 2017

Podewil | Berlin Mitte

Was machen eigentlich junge Freundeskreise?

Am 14.07.2017 wurden kunst- und kulturinteressierte Besucher*innen eingeladen, sich kostenfrei im Podewil mit der Thematik ‚junge Freundeskreise‘ auseinanderzusetzen und viele von ihnen durch ein abwechslungsreiches Programm kennenzulernen.

 

SUPPORT Your Local Culture rückte erstmals junge Freundeskreise und deren Mehrwert für Kultureinrichtungen in den Fokus. Hier präsentierte sich das neu gegründete Netzwerk Junge Kulturvereine Berlin erstmals öffentlich, dass mehr als 14 junge Freundeskreise von Berliner Kultureinrichtungen zusammenbringt.

 

Weitere Infos zum Netzwerk www.jungekulturvereineberlin.de.

 

 

 

What are young booster clubs?

On 07/14/2017 we invite culturally interested visitors to the Podewil, free of charge, to get in touch with the idea of “young booster clubs” to get to know many of them better through a diverse program.

 

SUPPORT your local culture put the spotlight on young booster clubs and their value for the cultural institutions. It was also the launch of the Netzwerk Junge Kulturvereine Berlin (network for young art clubs in Berlin) that brings together more than 14 young booster clubs from Berlin's cultural institutions.

 

More infos on the network www.jungekulturvereineberlin.de.

 

SUPPORT Your Local Culture wurde initiiert von Malith Krishnaratne – Initiator des Netzwerks Junge Kulturvereine Berlin – und wird veranstaltet durch den Kulturförderpunkt Berlin – ein Angebot von Kulturprojekte Berlin – in Kooperation mit dem Netzwerk Junge Kulturvereine Berlin.

 

 

Fotos: © Philip Nürnberger

30. Mai 2017

Lettrétage | Berlin Kreuzberg

Politik = Sprache. Der US-Wahlkampf und auch das Aufkommen der AfD in Deutschland zeigen eine zunehmende Verrohung der politischen Sprache. Hass, Vorurteile und Hetze werden mit scheinbarer tabuloser Härte herausgeschrien.

Wir haben uns angesichts dieser Tendenzen gefragt, ob Kunst und Literatur in unserer Gesellschaft noch eine politische Dimension entwickeln und wenn ja, inwiefern sie zur Grundlage aktiven Handelns und Denkens werden können.

Wenn Propaganda für die Massen eingesetzt wird und vermeintlich leichte Antworten auf komplexe Fragen gibt, können Kunst und Literatur diesem etwas entgegensetzten? Beide liefern selten DIE Antwort und oft genug auch gar keine. Müssen Künstler ihre kreative „Sprache“ verändern, ebenso lauter und rauer werden, um die nötige Aufmerksamkeit zu erzielen? Was kann man tun, wenn genau die Menschen, die zum Umdenken oder zumindest zum Reflektieren gebracht werden sollen, gar nicht hinschauen?

Politics = language. The latest American election campaigns and the rise of the AfD party in Germany show a brutalization in the political tone. Language can provoke hatred and prejudices and incite animosity in society.

Looking at these new tendencies we asked ourselves if art and literature still have a political dimension within our society and if so, how could they become a basis for actions and thinking.

If propaganda is seducing the masses with giving simple answers to complex questions, can art and literature counter that? Both seldomly provide THE answer and often even give no answer at all. Do artists need to change their creative “language”, maybe become louder and rougher to gain the much needed attention? What needs to be done when the people who are meant to reflect their opinions are not even listening?

Programm

16:30 und 19:30 Roshanak Amini – Bookbinding Workshop

17:30 Aleks Slota – Meat Puppet, Performance

18:30 Die.Theaterlehrer – Utopia unboxed, Performances

20:30 Felix Lüke - Unser Herr Kießling oder: Gedanken zur

Situation Deutschlands, Performance

21:30 PRIMA Neanderthal! - Ballon Treiben – Sich Luft machen,

Participative Installation

 

DJ Skain

Mit Unterstützung von | sponsored by

Lettrétage

10. - 18. September 2016

Projektraum Kurt Kurt | Berlin Moabit

Wir sind in Schwärmen unterwegs, immer auf der Suche, bereit sich unter den Millionen Großstadtmenschen neue Bekanntschaften herauszupicken. Es gibt tausende Möglichkeiten sich zu begegnen und Kontakt herzustellen. Aus Anonymität kann jederzeit Intimität werden - was daraus entsteht, ist ungewiss. Wie haben sich Beziehungen in der Generation Y verändert und wie werden wir von den digitalen Medien beeinflusst?

Unser Balzverhalten lässt sich in drei Apps zusammenfassen, und der nächste Flirt ist nur noch einen ‘swipe’ entfernt. Von vagen Idealvorstellungen getrieben, stolpern wir in kurzweilige Abenteuer oder in den ersehnten Beziehungsstatus.

Läuft man mit zu vielen Möglichkeiten Gefahr, an den eigenen Vorstellungen zu scheitern oder birgt die Situation auch ein vielversprechendes Potential in sich?

Ist die Taube tot oder turteln wir heute nur anders?

We are moving in swarms, always in search of something, ready to pick out new acquaintances in between millions of people. There are thousands of possibilities to meet each other and make contact. Anonymity can always transform into intimity - what will come of it is yet uncertain. How did relationships change in Generation Y and how are they influenced by digital media?

Our courtship can be summed up in three apps and the next flirt is only one ‘swipe’ away. Driven by vague ideals we are stumbling into diverting adventures or even into the long desired relationship status.

With all these exciting possibilities, are we damned to fail due to our own ideas or does the situation offer a promising potential?

Is the (love)bird dead or does dating just work different these days?

Vernissage

Freitag, 09. September 2016, 18 Uhr

Mit DJ Milad Müller

 

 

Event

Sonntag, 11. September 2016, 17 Uhr

Filmscreening "Ufnaustraße" von Marlies Pahlenberg

Performance "Excess Skin" von Matt Vogel

 

 

Finissage

Samstag, 17. September 2016, 19 Uhr

Filmscreening "Ufnaustraße" von Marlies Pahlenberg

Mit Unterstützung von | sponsored by

SchoppeBräu, GentleGin, AbymeVodka, OBCCidre, Scharbat, Braukunstwiestner, BierBier

22. April 2016

Schillerpalais | Berlin Neukölln

Grade hast du dich an die Allgegenwärtigkeit des Moscow Mule gewöhnt, wird der Gin Basil Smash zum neuen In-Drink in deiner Lieblingsbar. Diese gibt es gerade erst einen Monat und schräg gegenüber bauen zwei schöne Spanier bereits die letzte bezahlbare Erdgeschosswohnung zu deiner nächsten Stamm-Location um. Du schlürfst deinen Drink und wunderst dich nicht über die DIY Anleitungen für Bartpflege-Wachs, die dir auf deiner Timeline entgegen ploppt, denn Hipsterwitze sind schon wieder ernst gemeint. Berlin ist leer getindert.

 

In dieser Zeit der kontinuierlichen Abwechslung präsentieren wir dir den neuesten geilen Stuff: Einen Abend voll handgemachtem Genuss, mit persönlichen Liedern eines Singersongwriters aus Berlin, mit authentischen Texten junger Wortakrobaten, Illustrationen der besten Stadt der Welt und natürlich mit selbst geschüttelten Gin-Drinks. Also lasst uns mit einem Gin über Kunst nachSinnen. Ein bisschen Unsinn ist auch erlaubt..

Just when you got used to the omnipresence of the Moscow Mule, the Gin Basil Smash becomes the new big thing in your favorite bar. Which is only open for one month as two nice-looking Spanish guys are already converting the last affordable flat on the ground floor across the street to your next favorite spot. Sipping your drink you’re not surprised to see DIY instructions for organic beard-care wax appearing in your timeline, since hipster jokes are serious again. Everyone in Berlin has already been tindered.

 

In times of continuous change we’re presenting the newest hot stuff: an evening full of hand-crafted creativity with personal songs from a Berlin-based artist, authentic texts of young verbal acrobats, illustrations of the best city in the world and of course self-shaken Gin-drinks.

Programm

19 Uhr Eröffnung

20 Uhr Poetry Slam

21 Uhr Live Music

Mit | With

Keir Edmonds

Katharina Röben

Michael Feindler

Levan Manjavidze

Saskia Trebing

Fil Bo Riva

12. - 18. September 2015

Ehemaligen Stummfilmkino Delphi (Per Aspera e.V) | Berlin Weißensee

In dieser Ausstellung wurde thematisch die Geschichte und Gegenwart des Gebäudes aufgegriffen, das betraf seine Entstehung, ursprüngliche Funktion, Wandel durch die Zeit, Periode der Funktionslosigkeit und jetzige Transformation in einen Ort für Kunst und Kultur.

 

Der Titel „Projektionen“ war sowohl eine Anspielung auf die Geschichte des Filmkinos, als auch auf die Gedankenwelt der Künstler und was sie mit dem heutigen Ort verbinden bzw. was sie auf ihn „projizieren“. Die teilnehmenden Künstler haben sich intensiv mit den Räumen auseinandergesetzt, wobei einzigartige Werke, Projektionen und Kollaborationen entstanden sind.

The theme of this exhibition was the buildings history and presence which concerns its origin, original function, the changes in times, a period of downtime and its transformation into a place for art and culture.

 

The title "Projektionen" is both: an allusion to the story of movie theater as well as the projections which come to the mind of the artist in connection to their thoughts about the present state of the location. The participating artists have dealt intensivly with the space where unique works, projections and collaborations have emerged.

Vernissage

Freitag, 11. September 2016, ab 19 Uhr

Lecture Performance "Zombie" von Matthias Conrady

Dance Performance "Alter Ego"von Marisa Akeny und Lukas Steltner

Filmscreening "Holstenwall" von Will Kempkes und David Dommel

 

Finissage

Freitag, 18. September 2016, 18 Uhr

Tortenkunst von Kristiane Kegelmann

Mit Unterstützung von | sponsored by

Chaja Tea, Wulle Bier, Edelmat

In Kooperation mit |

in cooperation with

"Park(ing) Day - Weissensee"

22. - 26. April 2014

Florastrasse 93 | Berlin-Pankow

Die New Yorker Filmemacherin und Tänzerin Lily Baldwin kreiert in ihren Video-Arbeiten über Tanz, Gestik und musikalische Elemente stilisierte Traumlandschaften und erschließt damit neuartige Erzählstrukturen. In enger Zusammenarbeit mit Musikern, Designern und visuellen Künstlern entstehen dadurch freche und zugleich elegante Kurzfilme.

Am Abend der Vernissage stellte Art van Demon Berlin (jetzt artburst berlin) unter anderen Lily Baldwins jüngste Videoarbeit "Sleepover LA" vor. Der Film feierte 2014 seine Weltpremiere auf dem South by Southwest Festival (SXSW) in Austin, Texas und wurde im selben Jahr auf der Berlinale im Bereich European Film Market ausgestrahlt.

Zur Vernissage und Finissage wurden in Zusammenarbeit mit dem jungen Koch Wenzel Pankratz kleine, experimentelle Gerichte serviert.

Mit | With

Lily Baldwin

Wenzel Pankratz

In her video istallations, the filmmaker and dancer Lily Baldwin from New York City uses dance, gesture and musical elements. She creates dream landscapes and developes new narrative structures. In close collaborations with musicians, designers and visual artists she developes cheeky but at the same time elegant short films.

 

Art van Demon Berlin (now artburst berlin) was happy to present Lily Baldwin's recent video work „Sleepover LA“. The film celebrated it's world premiere at the South by Southwest Festival (SXSW) in Austin, Texas in 2014 and was screened at the Berlinale in the category European Film Market in the same year.

 

At the vernissage and finissage the young cook Wenzel Pankratz served small, experimental dishes.

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